Archiv für April 2009

del morir y el nacer, del vivir y el hacer…

Sonntag, 26. April 2009

Theaterstück aus Kolumbien

“Vom Sterben und Geboren werden, vom Leben und vom Tun” - “del morir y el nacer, del vivir y el hacer” mit der Grupo Teatral Arlequín y Los Juglares

Adriana Diosa Colorado  und Oscar Manuel Zuluaga der Theatervereinigung Arlequin y los Juglares legen mit ihrem Stück «Del morir y el nacer, del vivir y el hacer» («Vom Sterben und geboren werden, vom Leben und dem Tun») ein lebendiges Zeugnis ab, wie in Kolumbien Hoffnung und Ohnmacht neben- und miteinander leben, vor allem aber auch wie Gemeinschaften mit aktivem, gewaltfreiem Widerstand der Repression und der Gewalt die Stirn bieten und wie sie in all dieser Situation von Schrecken und Gewalt auch die Freude, die Schönheit und die Kreativität aufrecht erhalten

Das Theaterstück nutzt vor allem die nonverbale Sprache der Gestik und kommt mit wenig gesprochener Sprache aus. Dadurch wird es auch für ein Publikum verständlich, das Spanisch nicht versteht.

Aufführungen:

Zürich: Montag, 27. April 2009, 19.30 Uhr
Quartierzentrum Aussersihl,
Hohlstrasse 67, 8004

Basel: Mittwoch, 29. April 2009, 15.00 Uhr
Bläsibibliothek, Bläsiring 85
Puppentheater “El Arbol de los Sombreros”

Luzern: Donnerstag, 30. April 2009, 19.30 Uhr
Schulvorstellung 16.00 UhrLukassaal, Morgartenstrasse 16, 6003
Bern: Samstag, 2. Mai 2009, Essen ab 18.30 Uhr
21.00 Uhr Theater, danach Tanzfest
Schloss Köniz, Muhlernstrasse 9, 3098 Köniz

Vorpremière: “Témoin Indésirable”

Donnerstag, 16. April 2009

Samstag, 16. Mai 2009, 14:30 Uhr

Kellerkino, Kramgasse 26, Bern

YouTube Preview Image

Im Zentrum dieses humanitären Dramas in Kolumbien steht ein Journalist, der in wöchentlichen Fernsehsendungen die Barbarei anprangert und unliebsame Tatsachen ans Licht bringt. Contravia ist die einzige Sendung, die sich in der von Serien und lokalem Showbiz-Klatsch geprägten Fernsehlandschaft noch halten konnte. Seine Exklusivreportagen brachten Hollman Morris internationale Anerkennung und renommierte Preise ein, aber auch Todesdrohungen und Einschüchterungsversuche aller Art. In dieser feindlichen Atmosphäre erwägen Hollman Morris und seine Familie, das Land zu verlassen.

Der Film schildert den Mut und die Heldenhaftigkeit eines Kriegsjournalisten, er zeichnet aber auch ein kompromissloses Portrait einer komplexen Person mit ihren Überzeugungen, Motiven und Ängsten und mit ihrem Engagement für die Meinungsfreiheit in einem von Krieg zerrissenen Land.

Justicia y Paz - Demobilisierung im Namen der Gerechtigkeit?

Donnerstag, 16. April 2009

Fotoausstellung von Jorge Mata zum Friedensprozess in Kolumbien

16. - 30. April 2009, Vidmarhallen, Bern

Jorge Mata ist einer der couragiertesten Fotografen des kolumbianischen Friedensprozesses und der Akteure der Zivilgesellschaft. Auf der Suche nach Gerechtigkeit verschafft er sich Zugang zu allen Lagern der Gesellschaft und wurde für seine eindrücklichen Bilder ausgezeichnet.

Hintergund zur Ausstellung

2005 wurde das Gesetz «Gerechtigkeit und Frieden» (Justicia y Paz) in Kolumbien eingeführt, welches die Demobilisierung der Paramilitärs und deren Amnestie ermöglicht. Seither sind 40’000 Waffen abgegeben worden. Trotzdem ist laut unabhängigen Berichten die Zahl der bewaffneten Personen, die den Paramilitärs oder der Guerilla angehören, kaum zurückgegangen. Viele der Demobilisierten finden ihre Zukunft im regulären Militär oder im privaten Sicherheitssektor. Es stellt sich die Frage, welche Zukunft die demobilisierten Kämpfer langfristig haben und wie sie wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden können? Wie wird es je zu Gerechtigkeit für die Zivilgesellschaft kommen, die in den 40 Jahren Krieg und Vertreibung viele Menschen verloren hat? Ist Frieden ohne Gerechtigkeit möglich?

Vidmarhallen,
Könizstrasse 161
3097 Bern-Liebefeld
Bus Nr. 17 Richtung „Köniz Weiermatt“ bis Station Neumattweg